Wie nah kann man mit den verfügbaren Mitteln an das Motiv heran, um Details sichtbar zu machen? Dieser Frage wird auf dieser Seite nachgegangen. Wir betreten das Feld der Makrofotografie.

Jede Kameraoptik hat seine Grenzen, was die minimale Nähe zum Motiv und die maximale Vergrößerung angeht. Ohne die Möglichkeit, das Objektiv zu wechseln, ist da schnell Schluss. Immerhin ist mit einem Standard-Zoomobjektiv noch folgendes drin, siehe rechtes Foto (alter Korbstuhl).

Auch damit kann man schon eine Reihe interessanter Experimente machen. Bilder mit Pfiff gehen eben auch mit einfachen Mitteln.

   

Am besten geht's natürlich mit einem speziellen Makroobjektiv, aber das ist teuer. Auf der oben verlinkten Wikipedia-Seite über Makrofotografie wird aber noch eine andere gute Möglichkeit vorgestellt, der ich im Folgenden nachgegangen bin.

   

Der dortige Abschnitt über Retroadapter brachte mich auf die Idee, das Objektiv einfach mal umgekehrt an die Kamera zu halten! Herausgekommen sind diese beiden Bilder meiner Fernbedienung, links mit Tele- und rechts mit Weitwinkel-Einstellung (Freihand).

   

Sehr vielversprechend! Man sieht insbesondere den extrem schmalen Schärfebereich. Die nächsten Aufnahmen werde ich viel entspannter mit Umkehrring und Ministativ machen. Die Elektronik im Objektiv ist damit natürlich "offline", aber gerade die komplett manuellen Einstellung macht den Reiz aus! :-)


Von links nach rechts: Feder, 2 Cent Stück, stecknadelkopfgroße Wasserschnecke, Ausschnitt einer Briefmarke